"Schwerdt am Herd!"

"Schwerdt am Herd!"

 

Das ist mein Koch-Blog.
“Schwerdt am Herd!”
Kochen in seiner schönsten Form! Cholerisch, chaotisch , unorganisiert und nichtsdestotrotz liebenswert kreativ.
Mir bringt das Kochen, und wenn mich der “Backwahn” packt, auch das Backen Spaß, Entspannung und meist auch ein wenig Anerkennung.

Beim Kochen und Backen werden alle unsere fünf Sinne angesprochen und gefordert; sehen, riechen, hören, schmecken und fühlen, und das macht Kochen und Backen zu einer sehr sinnlichen Erfahrung.

Und natürlich kann man ohne Mehl backen (ursprünglich sollte das Blog “Backen ohne Mehl!” heissen). Eine ganze Nation backt ohne Mehl mit grossem Erfolg. Die Schweden backen nämlich einen Kladdkaka, also einen  Kleckerkuchen. Und die Zutaten dafür sind lediglich Butter, Zucker und Kakao. Also gänzlich ohne Mehl. Schmeckt übrigens oberlecker.

Und wer einmal mit wenig Mehl backen will, der sollte meinen mörder Schoko-Mandelkuchen versuchen.

Meinen furchtlosen  Angriff auf die letzte kulinarische Bastion der deutschen Hausfrau, nämlich die eines treudeutschen Käsekuchens habe ich hier im Rezept festgehalten.

Auf die Idee mit dem Gericht“Outskirts of Bombay (Vororte von Bombay) bin ich gekommen, als ich mich mit indischen Gewürzen beschäftigte.
Wir haben die indische Küche Anfang der 80’er in Westafrika kennengelernt – wo wir 2 Jahre gelebt haben- und dort oft bei indischen Geschäftsfreunden eingeladen waren. Pakoras, Samosas, Dal-Gerichte, Tandoori-Chicken und die verschiedenen Sorten Brot (Naan, Rotis, Chapatis) begeisterten uns. Ganz besonders die in der Pfanne gerösteten Gewürze geben den Speisen ihren unvergleichlichen Geschmack. Herrlich, wie im Laufe eines solchen Festmahls der Stress von uns abfiel und wir uns “selig lächelnd wie ein satter Säugling” fühlten.

Auch das Rezept für den legendären Apfelkuchen meines Vaters, den er so nebenher “aus der Lameng” machte und der noch immer mit vielen Erinnerungen verbunden ist, habe ich hier aufgeschrieben.

Die aktuellsten Dinge, die ich gemacht habe, sind ein Lemon Curd. Das ist ein herrlich dekadenter britischer Brotaufstrich, der so lecker ist, dass man dann andere Brotaufstriche keines Blickes mehr würdigt. Ausserdem eine Räucherlachsterrine I und eine alternative Räucherlachsterrine II, sowie einen oberleckeren, rabenschwarzen, saftigen Medhamn-Mud-Pie.

Wann genau die Infektion mit dem “virus culinarius” bei mir stattgefunden hat, vermag ich gar nicht zu sagen. Dass solche Infektionen, z.B. mit dem “bacillus scandinavicus” auch ein grosses Potenzial für das Ausleben von Passionen bereithalten, kann man hier nachlesen.

Und dann gibt es noch eine ganze Reihe “typisch schwedischer” und anderer Rezepte.

Viel Spass beim Nachkochen!